Jugendstrafrecht

Das Jugendstrafrecht ist eine ganz eigenes Rechtsgebiet mit vielen Besonderheiten. Während sich im Erwachsenenstrafrecht die Höhe der Strafe vornehmlich nach der Schuld des Täters bemisst, stehen im Jugendstrafrecht nahezu allein spezialpräventive, mithin erzieherische Gesichtspunkte im Vordergrund.

 

Die Person des Täters steht im Fokus, nicht die Tat als solche. Erwägungen wie Abschreckung, Vergeltung und Sühne finden im Jugendstrafrecht bei der Bemessung der Strafe kaum Beachtung. Im Vordergrund steht das Ziel, den Jugendlichen zu erziehen, zu sozialisieren und zu resozialisieren.

 

Im Jugendstrafrecht sieht das Gesetz im Wesentlichen drei Sanktionsmöglichkeiten vor: Das sind namentlich Erziehungsmaßregeln, Zuchtmittel und Jugendstrafe. Hierbei wählt das Gericht diejenige aus, die ihm am geeignetsten erscheint, das Ziel der Resozialisierung des Jugendlichen zu erreichen.

 

Sofern beispielsweise eine erzieherische Maßnahme bereits erfolgt ist oder mit ihr begonnen wurde, kann das Gericht oder die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen oder von der Verfolgung der Tat absehen. Ein vom Täter angestrebter Täter-Opfer-Ausgleich kann ebenfalls zur Einstellung des Verfahrens führen.

 

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Rechtsanwalt Dominik Kunkel ist gerne für Sie da.